August 2023

Beitrag zum Artikel „Philosoph sieht Fundament für Hass auf Westen in Deutschland“ in der NW vom 17.08.

Der Artikel suggeriert, „den Westen“ gäbe es so gar nicht und die Ablehnung des Westens sei nicht nachvollziehbar. Dies ist inhaltlich absurd, da die Hauptakteure nicht müde werden, kollektiv explizit westliche Werte von Freiheit und Demokratie ins Felde führen. Übersehen wird, dass die Geschichte westlichen globalen Agierens Kolonialismus, Zwangsmissionierung, Sklaverei, moralische Überheblichkeit, exzessiver Verbrauch von Ressourcen und nicht zuletzt Angriffskriege in Vietnam und Nahost umfasst. Nicht Selbsthass, aber Selbstkritik und eine differenzierte Aufarbeitung von Vergangenheit und Gegenwart täten Not, aber werden nicht nur zu Zeiten der aktuellen Propagandaschlacht als Unterstützung von Despoten diskreditiert.


MANIFEST

1. Hunger in der Welt

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der die Güter der Erde sehr ungleich verteilt sind und eine große Anzahl von Menschen in bitterster Armut leben.

Wir streben eine Welt an, in der die materiellen Ressourcen gerecht verteilt sind und die Grundbedürfnisse aller Menschen befriedigt sind.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

Juni 2023

Beitrag zur Zerstörung des Kachowka-Staudamms und die Gefahr einer weiteren Eskalation des Krieges, u.a. „Entsetzen nach Angriff auf Staudamm“ in der Neuen Westfälischen von Mittwoch, 07.06.2023:

Die Zerstörung des Kachowka-Staudamms als voraussagbare neue Dimension des Unheils in der Ukraine stürzt Zehntausende in Not und verwandelt fruchtbares Land dauerhaft in Ödnis. Weitere Schreckensszenarien, wie eine nukleare Verseuchung infolge einer Havarie des AKW  Saporischschja tauchen am Horizont auf. Auch dann werden sich die Kriegsparteien gegenseitig die Schuld geben. Wann endlich werden alle Kriegstreiber inklusive jener, die von Offensiven, Gegenoffensiven und Sieg schwadronieren, endlich zur Vernunft kommen und aus der Eskalationsspirale aussteigen? Verhandlungen jetzt – endlich!


Manifest

7 – Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der Krieg immer wieder zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wird. Eine riesige Industrie profitiert von dem Einsatz von Waffen.

Wir streben eine Welt an, in der der Einsatz von Waffen, das Herbeiführen von Kriegen geächtet wird und gewaltfreie Mittel zur Lösung von Konflikten eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

März 2023

Leserbrief zu „Naturschützer kritisieren städtische Baumfällungen am OWD“ in der NW vom 15.03.2023:

Wieder einmal werden Bäume im großen Stil beseitigt. Immer wieder werden dabei Gründe vorgetragen, die angesichts eines massiven globalen Verlusts an Wald mal mehr oder mal weniger skurril wirken. Im Falle des kleinen Mischwaldes am OWD fallen selbst diese Erklärungsversuche dürftig aus. Leider wird nur selten eine Verbindung gezogen, die doch eigentlich naheliegt: Das Holzkraftwerk der Stadtwerke Bielefeld benötigt einen ständigen Nachschub an Holz und Gehölzen. Pro Jahr werden nach Eigenangabe 25.000 Tonnen kleingehäckseltes Holz benötigt. Kein Wunder also, dass immer wieder neue Rodungen anstehen für  klimaneutrale Energie aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Und wenn man nicht wie Hamburg Buschholz aus Afrika importieren will oder im Schwarzwald liegt, muss die städtische Botanik bis an die Schmerzgrenze geplündert werden.


Manifest:

3 – Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der ein verschwenderischer und zerstörerischer Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Welt betrieben wird.

Wir streben eine Welt an, in der die Güter der Erde in einem Maße genutzt werden, das ökologisch sinnvoll ist.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

Januar 2023

Beitrag zur Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine:

Der Krieg findet weiterhin auch in den Köpfen statt: Der Schreie nach Waffen und einen Sieg sind lauter als das Wimmern der Sterbenden und die Trauer der Hinterbliebenen. Bei Lichte betrachtet: Der Krieg ist entschieden. Die Vorstellung, mit Panzerverbänden eine Wende des Geschehens, einen Sieg herbeizuführen – erdacht und gefordert von immer denselben Einpeitschern – ist absurd. Sieg oder Niederlage? Alle haben verloren: Die Menschen in der Ukraine, die Menschen in Russland und die Weltgemeinschaft, weil die Mittel, die in Tod und Zerstörung investiert werden, für die dringenden Aufgaben der Menschheit, Überwindung von Klimawandel und Armutsbekämpfung, bitterlich fehlen.


Manifest

7 – Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der Krieg immer wieder zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wird. Eine riesige Industrie profitiert von dem Einsatz von Waffen.

Wir streben eine Welt an, in der der Einsatz von Waffen, das Herbeiführen von Kriegen geächtet wird und gewaltfreie Mittel zur Lösung von Konflikten eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

November 2022

Der Krieg in der Ukraine tobt seit neun Monaten.

Wir sehen:

  • Der Krieg fordert zehntausende Opfer;
  • täglich sterben Menschen auf beiden Seiten der Front;
  • unermessliches Leid und Flucht für Millionen Menschen;
  • Zerstörung von Infrastruktur und Waren, die lebensnotwendig sind;
  • gravierende regionale Umweltfolgen;
  • krisenhafte Entwicklungen in vielen Volkswirtschaften;
  • es droht ein neuer Eiserner Vorhang;
  • neue Rüstungsanstrengungen auf allen Seiten;
  • Mittel zur Erreichung von Klimazielen werden in die Rüstung umgelenkt;
  • Krieg als patriarchales Konzept von Machtausübung verstößt gegen elementare Menschenrechte.

Wir streben an:

Druck auf alle Akteure und Akteurinnen, endlich den Fokus auf Verhandlungen zu legen!

Klärung, wer an einer Erreichung eines  Waffenstillstand mitwirken kann!

Keine weiteren Waffenlieferungen!

24. November 2022

Oktober 2022

Leserbrief zum NW-Artikel / Interview mit SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich „Dieser Krieg muss endlich enden“ in der NW vom 22.10.2022:

Rolf Mützenich ist ein Beispiel dafür, dass die Forderung, einen Schwerpunkt auf Verhandlungen zu legen, von seriösen Personen erhoben wird. Es muss endlich aufhören, dass Befürworter von Verhandlungen als Putin-Versteher verunglimpft werden. Wir sehen seit Monaten, was passiert, wenn statt differenzierter politischer Analyse Reflexen im Propagandakrieg gefolgt wird. Das unermessliche Leid der Menschen im Krieg und die absehbare Not, in die ganze Volkswirtschaften geraten, lassen nur den Schluss zu: Endlich alle Anstrengungen auf ein Schweigen der Waffen zu richten!


Manifest:

7 – Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der Krieg immer wieder zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wird. Eine riesige Industrie profitiert von dem Einsatz von Waffen.

Wir streben eine Welt an, in der der Einsatz von Waffen, das Herbeiführen von Kriegen geächtet wird und gewaltfreie Mittel zur Lösung von Konflikten eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

September 2022 a

Leserbrief zum Beitrag „Umgang mit Moskau“ in der FR vom 02.09.2022:

Weitgehend unerwähnt in der Berichterstattung und seitens der ExpertInnen bleibt, dass es im Dezember 2021 den Vertragsentwurf der russischen Regierung für ein künftiges Abkommen mit den USA und der Nato gab. Ein anderer Umgang mit dieser Initiative Moskaus hätte den Krieg voraussichtlich verhindert und wäre auch jetzt eine Grundlage für die Aufnahme von Verhandlungen. Dieser Umstand sollte m.E. in der Berichterstattung nicht unberücksichtigt bleiben.


Manifest:

7 – Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der Krieg immer wieder zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wird. Eine riesige Industrie profitiert von dem Einsatz von Waffen.

Wir streben eine Welt an, in der der Einsatz von Waffen, das Herbeiführen von Kriegen geächtet wird und gewaltfreie Mittel zur Lösung von Konflikten eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

August 2022 a

Leserbrief zum Artikel „Ein langes halbes Jahr“ in der NW am 24.08.2022

Nun währt er schon seit einem halben Jahr: Ein entsetzlicher Krieg, dem mittlerweile schätzungsweise zehntausende Menschen zum Opfer gefallen sind und Schäden allerorten anrichtet: Hunger da, wo Getreidelieferungen fehlen, unermessliche Zerstörung von Infrastruktur, Volkswirtschaften, die in eine ruinöse Entwicklung geraten, Millionen auf der Flucht, Konturen eines neuen eisernen Vorhangs, Hype nach Fracking-Gas und Milliarden Geldmittel, die statt in den überlebenswichtigen Klimaschutz in neue Rüstung gesteckt werden, nun noch eine drohende Reaktorkatastrophe.  Eine Bankrotterklärung der Politik hüben wie drüben. Nein, die Lieferung schwerer Waffen hat nichts gebracht, kein Leben gerettet. Profunde Verhandlungen zur Erreichung eines Waffenstillstands müssen endlich aufgenommen werden. Die Teilöffnung von Häfen zeigt, dass Gespräche zu Ergebnissen führen.


Manifest:

7 – Krieg als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der Krieg immer wieder zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wird. Eine riesige Industrie profitiert von dem Einsatz von Waffen.

Wir streben eine Welt an, in der der Einsatz von Waffen, das Herbeiführen von Kriegen geächtet wird und gewaltfreie Mittel zur Lösung von Konflikten eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze

August 2022

Leserbrief zu „Sieben Experten beraten fortan die Dokumenta“ (2.8.2022)

Bislang befassen sich Politiker und Feuilleton nahezu monothematisch mit den Antisemitismus-Vorwürfen. Die Auseinandersetzung ist richtig und wichtig. Doch damit einher gehen leider Respektlosigkeit gegenüber den vielen Künstlerinnen und Künstler aus dem Globalen Süden und Ignoranz gegenüber den zahllosen Werken, die sich mit Folgen von Kolonialismus und aktuellen Formen von Unterdrückung auseinandersetzen.

Mit dem Einsetzen der Expertengremiums wird nun hoffentlich verbunden sein, dass die großartige Ausstellung die auch mediale Wertschätzung erhält, die sie verdient. Hoffentlich werden in den nächsten Wochen noch viele Kunstinteressierte Kassel besuchen. 


Manifest

6 – Herrschaft großer Medien- und Technologiekonzerne

Wir sehen eine Welt um uns herum, in der die Kommunikation zwischen den Menschen durch die Produkte einer mächtigen Bewusstseinsindustrie beherrscht wird.

Wir streben eine Welt an, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Meinung frei zu äußern und in der Lage ist, sie auch zu verbreiten.

Weitere Informationen unter: Manifest Gegensätze